Interdisziplinäre Seminare

ICALA-Veranstaltungen in Córdoba, Buenos Aires/Argentinien und Montevideo/Uruguay, 1.-10. Oktober 2025

Vom 2. bis 5. Oktober 2025 veranstaltete das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. das XV. internationale und interdisziplinäre ICALA-Alumni-Seminar zum Thema „Synodalität Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit“ („Sinodalidad, Democracia y Género“) in Zusammenarbeit mit der Universidad Católica de Córdoba, dem ICALA-Consejo Córdoba sowie dem ICALA-Frauenförderprogramm in Córdoba/Argentinien.

Im Anschluss an das Alumni-Seminar reiste das ICALA-Team, Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt (Präsidentin ICALA), Prof. Dr. Martin Kirschner (Vizepräsident ICALA), Nikola Götzl (wiss. Mitarbeiterin ICALA) und Johannes Bausenhart (ICALA-Tutor) weiter zu Tagungen und Vorträgen nach Buenos Aires und Montevideo, die in Zusammenarbeit von ICALA mit der Universidad Nacional de San Martín, mit der theologischen Fakultät der Universidad Católica Argentina sowie mit der Universidad Católica del Uruguay und den zugehörigen Kooperationspartner:innen des ICALA-Netzwerks durchgeführt wurden. Zudem wurden Netzwerktreffen mit den ICALA-Consejos in Córdoba, Buenos Aires und Montevideo sowie den ehemaligen ICALA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten vor Ort veranstaltet.

 

Foto: Teilnehmer:innen des XV. ICALA-Alumni-Seminars aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Deutschland, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay

 

XV. Internationales und interdisziplinäres Alumni-Seminar in Córdoba/Argentinien

Fachtagung „Synodalität, Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit“ („Sinodalidad, Democracia y Género“), 2.-3.10.2025

 

Das fachwissenschaftliche Tagungsprogramm des Alumni-Seminars zum Thema „Sinodalidad, Democracia y Género“ („Sinodalidad, Democracia y Género“) wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Alejandro Mingo (Präsident Consejo Córdoba; Universidad Católica de Córdoba) und Prof. Dra. Virginia Azcuy (Präsidentin Frauenförderprogramm; Universidad Católica de Argentina) vorbereitet und fand am 2. Oktober in der theologischen Fakultät der Universidad Católica de Córdoba (UCC) und am 3. Oktober im Tagungshaus des Convento San Alfonso in Villa Allende/Córdoba statt. Über 50 Teilnehmer:innen aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Deutschland, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay widmeten sich der kritischen und interdisziplinären Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen synodaler und demokratischer Prozesse sowie dem Thema Geschlechtergerechtigkeit im aktuellen soziokulturellen, politischen und kirchlichen Kontext weltweit und insbesondere in Lateinamerika und Deutschland.

 

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch R. P. Lic. Andrés Aguerre SJ, Rektor der UCC, R. P. Dr. José M. Cantó SJ, Dekan der Fakultät für Theologie, sowie R. P. Dr. Daniel López SJ, Dekan der Fakultät für Philosophie und Humanwissenschaften, wurde die wissenschaftliche Tagung mit einem Vortrag der Präsidentin des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V. Prof. Dr. Margit Eckholt zum Thema „Sinodalidad y participación – el Vaticano II como fundamento de un modelo de Iglesia comunicativa, fraterna y hospitalitaria“ eröffnet. Es folgten Fachvorträge zum Tagungsthema von ehemaligen ICALA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, Mitgliedern der ICALA-Consejos sowie des Kuratoriums und externe Expertinnen und Experten. Der Vize-Präsident von ICALA, Prof. Dr. Martin Kirschner, beleuchtete die schwierigen demokratischen Prozesse weltweit. Umrahmt wurde der erste Seminartag von einer Präsentation der Publikation „Teólogas feministas en tiempos sinodales (EDUCC 2025)“ durch Prof. Dra. Virginia Azcuy, Prof. Dr. Alejandro Mingo und Mag. Alina M. Rosales und einem Konzert des argentinischen Musik- Ensembles Prestissimo.

Fotos (v.l.n.r.): Eröffnungsvortrag am 2.10.2025 in der theologischen Fakultät der UCC von Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt (Foto 1), fachwissenschaftliches Tagungsprogramm (Foto 2-3) umrahmt von einer Buchpräsentation durch Prof. Dr. Alejandro Mingo, Mag. Alina Rosales und Prof. Dra. Virginia Azcuy (Foto 4) und einem musikalischen Beitrag des Ensembles Prestissimo (Foto 5) 

 

Am zweiten Seminartag stand das Thema des Missbrauchs in der katholischen Kirche im Zentrum der ersten beiden Panels, die einerseits das Konzept der Synodalität vor dem Hintergrund der Missbrauchsskandale beleuchteten und in Frage stellten („Sinodalidad en cuestión“) und andererseits die Prävention und Begleitung der Opfer von Missbrauch stark in den Fokus rückten („Prevención y acompañamiento de las víctimas“). Unter dem Titel „Kirchlicher Missbrauch in Lateinamerika. Eine Krise im Herzen des Katholizismus“ („Abusos eclesiales en América Latina. Una crisis en el corazón del catolicismo“) nahmen Prof. Dra. Ana Lourdes Suárez (Universidad Católica Argentina, Buenos Aires) und Prof. Dra. Véronique Gauthier de Lecaros (Pontificia Universidad Católica del Perú, Lima) Bezug auf ihr gemeinsames Forschungsprojekt, das sie 2020-2022 im Rahmen von zwei ICALA-C-Stipendien in Peru und Argentinien zum Thema Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen in Argentinien und Peru durchgeführt hatten, um mittels Fallanalysen missbräuchliche Mechanismen aufzudecken und fundierte Hypothesen als Beitrag zur Prävention von Missbrauch in der kirchlichen Gemeinschaft zu entwickeln. Weiterhin hielt die aktuelle C-Stipendiatin von ICALA Mag. Soledad del Villar (Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile) einen Vortrag zum Thema „Methodischer Vorschlag für das theologische Zuhören von Frauen, die sexuellen Missbrauch in katholischen Kontexten überlebt haben“ („Propuesta metodológica para la escucha teológica de mujeres sobrevivientes de abuso sexual en contextos católicos“) und hob den Schutz und die Begleitung der Missbrauchsopfer damit klar hervor. Es folgten Fachvorträge, die das Thema der Beteiligung von Frauen in kirchlichen Kontexten weiterhin in den Fokus rückten und eine Brücke zu den weltweiten synodalen Prozessen bauten.

 

Die fachwissenschaftliche Tagung in Córdoba war geprägt von intensiven Diskussionsrunden der Teilnehmenden zu den herausfordernden Themenkomplexen und eröffnete neue Perspektiven auf Herangehensweisen und Umgangsformen auf dem gemeinsamen synodalen Weg in den Ortskirchen in Argentinien und in Deutschland, vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen der Demokratien weltweit und angesichts der kontroversen Debatten um die Forderung von Geschlechtergerechtigkeit sowohl in der katholischen Kirche als auch in den Gesellschaften in Lateinamerika und Deutschland.   

 

Eine Veröffentlichung der fachwissenschaftlichen Beiträge ist in Planung und wird voraussichtlich im nächsten Jahr in der Zeitschrift Stromata der UCC erscheinen.

 

Fotos: Zweiter Seminartag 2.10.2025 im Tagungshaus des Convento San Alfonso in Villa Allende/Córdoba. Die Gruppe nutzte die gemeinsame Zeit zum wissenschaftlichen und persönlichen Austausch. 

Foto 5 (v.l.n.r.): Prof. Dra. Virginia Azcuy, Mag. Jutta Wester, Prof. Dr. Edwin Claros und Prof. Dr. Herbert Álvarez erläutern die Arbeit des Frauenförderprogramms und der ICALA Consejos in Río Cuarto, Cochabamba sowie Zentralamerika.

 

 „Geschichte und Zukunftsperspektiven von ICALA“ („Memoria y futuro de ICALA“), 3.-4.10.2025

 

Nach dem zweitägigen fachwissenschaftlichen Teil wurde insbesondere am 3. und 4. Oktober unter dem Titel „Memoria y futuro de ICALA“ gemeinsam der Blick auf die Geschichte und die Zukunftsperspektiven des Stipendienwerks gerichtet und eine interne ICALA-Netzwerktagung durchgeführt. 

 

Im Zentrum der Beiträge standen sowohl die Stipendienarbeit der ICALA-Partnergremien und -Förderprogramme in den entsprechenden Regionen Lateinamerikas als auch die Wirksamkeit des ICALA-Netzwerks und die Beiträge der ICALA-Alumni zum „institution building“ vor Ort. Zentrale Fragen waren die Entwicklung der Consejo-Arbeit im ekklesialen, sozialen und akademischen Kontext. Als wegweisend hervorgehoben wurde unter anderem die Gründung und wissenschaftliche Stärkung von insbesondere theologischen und philosophischen Fakultäten, Universitäten und weiterer Bildungsinstitutionen in Lateinamerika durch das Engagement und die akademischen Tätigkeiten der ICALA-Alumni.

Im Falle des Consejo Oaxaca und des Indigenenförderprogramms beispielsweise ist es mehreren Mitgliedern des ICALA-Netzwerks (als ehemalige Stipendiat:innen und heutige Mitglieder von Beiräten oder Programmen) gelungen, die Universidad Autónoma Comunal de Oaxaca (UACO), die in der Region Chatina de Zenzontepec, Oaxaca, verwurzelt ist, aufzubauen und zu begleiten und hier mit Unterstützung des Consejo Oaxaca und des Indigenenförderprogramms zudem eine Maestría en Educación Comunal einzurichten. Es handelt sich um eine Universität im Dienste und unter Mitwirkung von Lehrkräften aus indigenen Völkern und indigenen Gebieten, die allen ethnischen Gruppen von Oaxaca offen steht.

Ein weiteres Beispiel für den Beitrag von ICALA zum „institution building“ ist die Gründung der Biblioteca Etnológica Boliviana von einem ehemaligen ICALA-Stipendiaten (B- und C-Stipendium), Prof. Dr. Hans van den Berg OSA, seit 1969 als Missionar und Professor für Kirchengeschichte in Cochabamba tätig und am 8. August 2025 verstorben. Die Bibliothek ist Teil der UCB Cochabamba und sammelt bibliographisches Material in physischer Form, Fotokopien, Mikrofiches über die verschiedenen Kulturen in Bolivien und ist eine von in- und ausländischen Forscher:innen auf dem Gebiet der Kulturanthropologie besuchte Einrichtung.

In enger Verbindung mit dem Frauenförderprogramm von ICALA steht die argentinische Theologinnenvereinigung Teologanda, deren langjährige Vorsitzende Prof. Dr. Virginia Azcuy gewesen ist. Teologanda hat sich mittlerweile als Verein im Dienst der Förderung von Frauen auf ihrem wissenschaftlichen Weg konstituiert und arbeitet eng mit der theologischen Fakultät der UCC zusammen.

Weiterhin betonten die Consejo-Mitglieder die Bedeutsamkeit ihrer akademischen Tätigkeit auch im Hinblick auf lokale pastorale Projekte im Dienst der „Option für die Armen“.

Die Präsentation der Arbeit der bereits seit Jahrzehnten existierenden Beiräte, wie beispielsweise der Consejos Buenos Aires, Córdoba und Santiago de Chile (Gründungsjahr 1968), wurde durch die Beiträge von Beiräten mit jüngerem Gründungsdatum, wie dem Consejo Coquimbo (2005), dem Consejo Centroamérica (2018) oder dem Indigenenprogramm (2018) ergänzt, und verdeutlichten die jahrzehntelange überaus produktive und positive Entwicklung der Arbeit des Stipendienwerks in Lateinamerika, dessen Netzwerk seit seiner Gründung 1968 kontinuierlich wächst und dessen Präsenz mit aktuell etwa 120 aktiven Mitgliedern alleine in den ICALA-Partnergremien und ICALA-Förderprogrammen in Lateinamerika eine enorme Präsenz und Bedeutsamkeit für den interkulturellen Austausch  zwischen Lateinamerika und Deutschland im kirchlichen, soziokulturellen und akademischen Bereich entfaltet hat. 

 

Einen konkreten Einblick in die Geschichte und aktuelle Arbeit der jeweiligen ICALA-Partnergremien in Lateinamerika gaben in Form von Kurzvorträgen Prof. Dra. Silvia Di Sanza (Präsidentin Consejo Buenos Aires), Prof. Dr. Juan Manuel Contreras Colín (Präsident Indigenenprogramm), Prof. Mag. Rodrigo Castillo (Präsident Consejo Coquimbo), Prof. Dr. Alejandro Mingo (Präsident Consejo Córdoba), Prof. Mag. Jutta Wester (Präsident Consejo Río Cuarto), Prof. Dr. Edwin Claros (Präsident Consejo Cochabamba), Prof. Dr. Herbert Álvarez (Präsident Consejo Centroamérica) und Prof. Dra. Virginia Azcuy (Präsidentin Frauenprogramm).

 

Eine erweiterte Zusammenstellung von Beiträgen aller 16 ICALA-Consejos sowie des internationalen ICALA-Indigenenprogramms und -Frauenförderprogramms zu ihrem Wirken in den verschiedenen Regionen Lateinamerikas wird im nächsten Jahr auf der Website des Stipendienwerks für alle Interessenten zur Verfügung gestellt. Prof. Dr. Margit Eckholt hat im Rahmen dieser Vorstellungen an die Geschichte von ICALA im Zuge der Reformdynamiken des 2. Vatikanischen Konzils erinnert und die weitsichtige Arbeit der Gründer des Vereins, Prof. Dr. Bernhard Welte, Prof. Dr. Héctor Mandrioni, Prof. Dr. Peter Hünermann – um nur die zentralen Figuren der Gründergeneration zu nennen – herausgestellt. ICALA hat sich von Beginn als ein „Austauschprogramm“ und als Netzwerk zwischen lateinamerikanischen und deutschen Wissenschaftler:innen verstanden. 

 

Internes Treffen der ICALA-Consejos/ICALA-Programme und des ICALA-Kuratoriums, 4.10.2025

 

Im Anschluss an diesen vielfältigen Einblick in die Entwicklung und aktuelle Arbeit des ICALA-Netzwerks, wurde unter der Leitung der Vorsitzenden des Stipendienwerks Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt im Rahmen eines internen Treffens der Präsidentinnen und Präsidenten aller ICALA-Consejos und -Programme, über die Zukunftsperspektiven des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V. diskutiert. Die Leiterin des Lateinamerika-Referats des KAAD, Dr. Mirjam Rossa, war ebenfalls anwesend, präsentierte in diesem Zusammenhang die Arbeit des KAAD und stand vor dem Hintergrund der zukünftigen Kooperation der ICALA-Stipendienarbeit mit dem KAAD zum Austausch und für Fragen der ICALA-Consejos zur Verfügung.

 

Exkursion zu den Estancias Jesuíticas, 5.10.2025

 

Am 5. Oktober rundete eine Exkursion zu den Estancias Jesuíticas Jesús María-Caroya mit einer historischen Führung durch die Architektin Dra. Melina Malandrino das Tagungsprogramm ab und bildete den Abschluss eines sehr intensiven und überaus gelungenen XV. ICALA-Alumni-Seminars, das neben fachwissenschaftlichen Diskussionen viel Raum für die Stärkung und Erweiterung der Kontakte des ICALA-Netzwerks sowie für den persönlichen Austausch und die Planung zukünftiger Kooperationen ließ. 

 

Fotos: Exkursion zu den Estancias Jesuíticas am 5.10.2025 mit einer historischen Führung durch die Architektin Dra. Melina Malandrino

 

Tagung an der UNSAM, 6.10.2025

 

Am 6. Oktober folgte die Tagung zum Thema “Universell, individuell, einzigartig. Entkolonialisierung oder Rekolonialisierung” (“Universal, Particular, Singular. Decolonización o Recolonización?”) unter der Leitung von Prof. Dra. Silvia Di Sanza (Präsidentin Consejo Buenos Aires; UNSAM) an der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM), Buenos Aires. Seitens des ICALA Kuratoriums waren Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt sowie Prof. Dr. Martin Kirschner mit Vorträgen beteiligt, die den Fokus unter anderem auf Fragen von Migration und Gastfreundschaft sowie die Handlungsfähigkeit und Lösungsstrategien demokratischer Gesellschaften angesichts der globalen Krisen legten. 

 

Fotos (v.l.n.r.): Campus UNSAM, Prof. Dra. Silvia Di Sanza eröffnet die Tagung an der UNSAM, Fachvorträge von Prof. Dr. Margit Eckholt und Prof. Dr. Martin Kirschner 

 

Tagung an der Facultad de Teología der UCA, 7.10.2025

 

Einen besonderen Blick auf die Gründergeneration und Geschichte des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V./ICALA eröffnete am 7. Oktober die Tagung an der theologischen Fakultät der Universidad Católica Argentina unter dem Titel “Vigencia de un legado – memoria de un encuentro. Welte, Hünermann, Gera y Giaquinta a 60 años del Concilio Vaticano II”. Die Vorträge nahmen die ersten Kontakte zwischen Bernhard Welte, Peter Hünermann, Lucio Gera und Carmelo Giaquinta an der Theologischen Fakultät von Buenos Aires seit 1967 in den Blick, insbesondere im Zusammenhang mit der frühen Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. Vorträge wurden von Prof. Dr. Eckholt, Prof. Dr. Kirschner und Prof. Dra. Virginia Azcuy sowie Prof. Dr. Michael Seewald (Universität Münster) und Prof. Dr. Federico Tavelli (Universidad Católica Argentina) gehalten.

Initiiert wurde die Tagung in Argentinien vor allem in Kooperation mit dem ehemaligen ICALA-Stipendiaten Prof. Dr. Federico Tavelli, der zur Geschichte der ersten Kontakte der Gründer des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V. Bernhard Welte und Peter Hünermann mit Argentinien zwischen 1967 und 1969 geforscht hatte, auf der Grundlage dokumentarischer Quellen im Welte-Archiv (Freiburg), im Archiv der Theologischen Fakultät in Buenos Aires, im heutigen Archiv des Lehrstuhls für Religionsphilosophie in Freiburg sowie im ICALA-Archiv in Osnabrück. Begleitend zur Tagung wurde eine Ausstellung von Schriftstücken und Fotos präsentiert, die Teil seiner Archivarbeiten waren.

Zum Bericht der Facultad de Teología der Pontificia Universidad Católica Argentina, veröffentlicht am 17.10.202. 

Fotos (v.l.n.r.): Der Begrüßung durch den Dekan der theologischen Fakultät der Universidad Católica Argentina Pbro. Dr. Gerardo Söding (Foto 2) folgten unter anderem Vorträge von Prof. Dr. Federico Tavelli (Foto 3), Prof. Dra. Virginia Azcuy (Foto 4) und Prof. Dr. Michael Seewald (Foto 5)

 

Netzwerktreffen mit dem Consejo Buenos Aires und dem Frauenförderprogramm in Buenos Aires/Argentinien, 7.10.2025

 

Nachdem bereits am 1. Oktober ein Netzwerktreffen mit dem Consejo Córdoba stattgefunden hatte, bei dem sowohl Forschungsprojekte ehemaliger ICALA-Stipendiaten präsentiert wurden als auch über die zukünftige Stipendienarbeit in Córdoba beraten wurde, fand am späten Nachmittag des 7. Oktober zunächst ein internes Treffen mit den Mitgliedern des Consejo Buenos Aires zu aktuellen Themen der Zusammenarbeit des KAAD mit ICALA statt.

Ein gemeinsames Abendessen mit ehemaligen ICALA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sowie Mitgliedern des ICALA-Consejos Buenos Aires und des ICALA-Frauenförderprogramms bildete den Abschluss des Aufenthalts in Buenos Aires. Etwa 35 Mitglieder des ICALA-Netzwerks in Buenos Aires kamen zu einem persönlichen Austausch zusammen. Der Abend bot vor allem den ehemaligen ICALA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten die Möglichkeit sich untereinander kennenzulernen oder wiederzusehen, Kontakte zu den Mitgliedern der Consejos zu knüpfen und sich gemeinsam über ihre Forschungsprojekte auszutauschen. Das Zusammentreffen verdeutlichte die Lebhaftigkeit und Dynamik, von der auch die heutige Generation des Stipendienwerks ICALA gekennzeichnet ist und die von einer ungebrochenen Fortsetzung des offenen und fruchtbaren interkulturellen Austausches zwischen Lateinamerika und Deutschland zeugt, für welche die Gründergeneration von ICALA 1967/68 den Grundstein gelegt hat und für die sich das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. seit je her stark gemacht hat. 

 

Vorträge und Netzwerktreffen in Montevideo/Uruguay, 8.-9.10.2025

 

Das Netzwerktreffen mit dem Consejo Montevideo folgte am nächsten Tag in der Universidad Católica del Uruguay in Montevideo. Der Begrüßung von Prof. Dr. Susana Monreal, Präsidentin des Consejo Montevideo, sowie Prof. Dr. Margit Eckholt schloss sich die Präsentation der Forschungsergebnisse des ehemaligen ICALA-C-Stipendiaten Mag. Alejandro Rosano an, der zum Thema “Eine deutsche Schule im Duraznoc criollo: Methodik zum Studium der Geschichte von Schulen” (“Un colegio alemán en el Durazno criollo: metodología para estudiar historias de colegios”) geforscht hatte. Anschließend präsentierte die ehemalige ICALA-C-Stipendiatin Dra. Silvia Facal die Ergebnisse des Gruppenstipendiums zum Thema “Inhaftierte Migrant:innen: Ausübung ihrer Religion in Haft” (“Migrantes privados de libertad: recrear su religión en privación de libertad”) und stand für Fragen zur Verfügung. Beide Vorträge haben die öffentliche Reichweite der über ein ICALA-Stipendium erzielten Forschungsarbeiten aufgezeigt.

 

Es folgte die Teilnahme an der Semana Teológica zum Thema “1700 años del Concilio de Nicea: origen, controversas y legado” an der Facultad de Teología del Uruguay am 8. und 9. Oktober. Vorträge hielten der ehemalige A-Stipendiat von ICALA Pbro. Dr. Sebastián Pinazzo, der seine Promotion über den Kooperationvertrag zwischen dem Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück mit der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster im Juni 2024 an der Universität Münster abgeschlossen hatte, Prof. Dr. Margit Eckholt begleitete die Arbeit zum theologisch-philosophischen Denken von Peter Hünermann, Prof. Dr. Michael Seewald war Zweitbetreuer in Münster.

Fotos: Netzwerktreffen mit ehemaligen ICALA-Stipendiat:innen und Consejo-Mitgliedern in Córdoba, 1.10.2025 (Foto 1), in Buenos Aires, 7.10.2025 (Foto 2) und in Montevideo, 8.10.2025 (Foto 3-5);

Foto 3 (v.l.n.r.): Dr. Mirjam Rossa (KAAD), Dra. Ana Fascioli (Mitglied Consejo Montevideo), Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt (Vorsitzende ICALA), Prof. Dra. Susana Monreal (Präsidentin Consejo Montevideo), Prof. Dra. María del Luján González Tornaría (Vizepräsidentin Consejo Montevideo), Prof. Dr. Martin Kirschner (Zweiter Vorsitzender ICALA), Nikola Götzl (wiss. Mitarbeiterin ICALA) beim Netzwerktreffen mit dem ICALA Consejo in Montevideo.

 

Intercambio Cultural Latinoamericano-Alemán

 

Die im Oktober 2025 durchgeführten ICALA-Veranstaltungen in Argentinien und Uruguay boten für alle Beteiligten einen hohen Mehrwert und verdeutlichten ein weiteres Mal die enorme Bedeutsamkeit des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V. als Plattform des gemeinsamen, interkulturellen, fachwissenschaftlichen und persönlichen Austausches zwischen den Kontinenten. Eine Plattform, die – gerade angesichts der vielfältigen weltweiten Krisen unserer Zeit – Gemeinschaft, Zusammenhalt und Fortschritt auf Basis solider und kontroverser Debatten ermöglicht, nicht nur für Mitglieder des ICALA-Netzwerks, sondern weit darüber hinaus in den akademischen sowie pastoralen Kontext insbesondere Lateinamerikas und Deutschlands hinein.

 

Fotos: Abschluss der Reise des ICALA-Teams nach Córdoba, Buenos Aires/Argentinien und Montevideo/Uruguay;

Foto 2 (v.l.n.r.): Nikola Götzl (wiss. Mitarbeiterin ICALA), Prof. Dr. Michael Seewald (Universität Münster), Pbro. Dr. Richard Arce (Mitglied Consejo Montevideo), Pbro. Dr. Sebastián Pinazzo (ehemaliger ICALA-A-Stipendiat), Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt (erste Vorsitzende Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V.), Johannes Bausenhart (Tutor ICALA), Prof. Dr. Martin Kirschner (zweiter Vorsitzender Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V.) 

 

Tagungsprogramme XV. Alumni-Seminar in Córdoba, Veranstaltungen in Buenos Aires/Argentinien und Montevideo/Uruguay, Oktober 2025

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Tagungsprogramm XV. ICALA-Alumni-Seminar Córdoba 2025, 2.-5.10.2025
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Flyer Buchpräsentation "Teólogas feministas en el camino sinodal", Córdoba, 2.10.2025
Flyer Teólogas feministas en el camino s
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Programm Tagung "Universal, Particular, Singular ¿Decolonización o Recolonización?", UNSAM, Buenos Aires, 6.10.2025
Programa UNSAM-ICALA_6.10.2025.pdf
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Flyer Tagung "Vigencia de un legado - memoria de un encuentro", UCA, Buenos Aires, 7.10.2025
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Programm Tagung "Vigencia de un legado - memoria de un encuentro", UCA, Buenos Aires, 7.10.2025
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Programm Vorträge Semana Teológica, Facultad de Teología del Uruguay, Montevideo, 7.-9.10.2025
2025 Semana Teológica 1700 años Concilio
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XIII. und XIV. Internationale und interdisziplinäre DAAD-Alumni-Seminare Chile 2022/ Costa Rica 2023 zum Thema "Integrale Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Zwei inhaltlich aufeinander aufbauende internationale und interdisziplinäre ICALA-Alumni-Seminare fanden 2022 und 2023 im Rahmen des DAAD-Alumni-Programms zur Fortbildung und Bindung internationaler Alumni zum Thema „Integrale Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ statt.

 

Durchgeführt wurde das DAAD-Projekt von der Universität Osnabrück gemeinsam mit ICALA und den Kooperationspartnern in Lateinamerika.

Das XIII. Alumni-Fortbildungsseminar wurde vom 13. bis 16. Oktober 2022 in Kooperation mit der Facultad de Filosofía sowie der Facultad de Teología der Pontificia Universidad Católica de Chile unter dem Titel „'Der Schrei der Erde und die Enden der Welt' - theologische, philosophische und soziologische Perspektiven im Dienst einer nachhaltigen Bildung“ in Santiago de Chile veranstaltet.

                 Daran anknüpfend fand vom 17. bis 20. November 2023 in Kooperation mit der Universidad                                 Nacional de Costa Rica das XIV. Alumni-Fortbildungsseminar zum Thema „'Der Schrei der Erde' –        

                 dekoloniale, indigene, afrokaribische und ökofeministische Perspektiven einer integralen Ökologie'“

                 in Costa Rica statt.

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Projektbeschreibung Alumni-Seminare Chile 2022 und Costa Rica 2023
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XIV. Alumni-Seminar in Costa Rica, 17. bis 20. November 2023

Das internationale und interdisziplinäre Alumni-Seminar zum Thema „’Der Schrei der Erde’ – dekoloniale, indigene, afrokaribische und ökofeministische Perspektiven einer ‘integralen Ökologie’“ wurde in Kooperation mit dem ICALA-Partnergremium Zentralamerika sowie der Escuela Ecuménica de Ciencias de la Religión der Universidad Nacional de Costa Rica (UNA) vom 17. bis 20.11.2023 in Heredia, Limón und Amubri in Costa Rica durchgeführt.

 

Am 17.11.2023 fand der erste Teil des fachwissenschaftlichen Tagungsprogramms auf dem Campus des TEC in Limón statt. Die Alumni-Gruppe reiste hierfür gemeinsam aus Heredia an, wo die insgesamt 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst aus ihren Herkunftsländern Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Deutschland, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay eingetroffen waren.

Grußworte sprachen unter anderem Prof. Mag. Alberto Rojas Rojas, Direktor der Escuela Ecuménica de Ciencias de la Religión der UNA, sowie die Projektleiterin Prof. Dr. Margit Eckholt, Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück, und Vorsitzende des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V.

Anknüpfend an die thematische Grundlagenarbeit beim Alumni-Seminar in Chile im vorangehenden Jahr, wurden in den Fachvorträgen dieses Seminars nun insbesondere die indigenen, dekolonialen, afrokaribischen und feministisch-ökologischen Perspektiven im Blick auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit fokussiert. Dabei wurde auf die für den zentralamerikanischen Kontext wichtigen Weiterentwicklungen der Befreiungstheologie eingegangen. Das interdisziplinäre Arbeiten stand in besonderem Fokus. Vorträge hielten sowohl ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten als auch externe Expertinnen und Experten wie beispielsweise Prof. Dr. Emilce Cuda, Pontificia Universidad Católica Argentina sowie Mitglied in der päpstlichen Kommission für Lateinamerika.

 

Am darauffolgenden Tag 18.11.2023 reiste die Teilnehmergruppe gemeinsam weiter in das indigene Gebiet Amubri, wo die fachwissenschaftlichen Vorträge im Austausch mit der indigenen Gemeinschaft der Bribri fortgesetzt wurden und ein gemeinsames Kulturprogramm stattfand. Unter anderem hielt Serguey Sánchez als Repräsentant der indigenen Gemeinschaft einen Vortrag.

Nach der gemeinsamen Rückreise der Teilnehmergruppe nach Heredia am 19.11.2023, wurde der Alumni-Workshop in den Tagungsräumen der Corporación Cibeles durchgeführt. Die Alumni/ae reflektierten in einem internen Austausch die Netzwerkarbeit des vergangenen Jahres, seit Durchführung des Alumni-Seminars in Santiago de Chile, die Arbeiten in den verschiedenen Regionen wurden vorgestellt und ausgewertet sowie Planungen für das nächste Alumni-Seminar angestoßen.

Das Abschlusspanel, in dem die Seminarergebnisse der vorangehenden Tage von sechs Referentinnen und Referenten zusammengefasst, reflektiert und mit dem Plenum diskutiert wurden, fand am 20.11.2023 in den Räumlichkeiten der UNA in Heredia statt, war für die Präsenzteilnahme für alle Interessierten zugänglich und wurde per Live-Stream übertragen.

 

An der viertägigen Veranstaltung nahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere der Disziplinen Theologie, Philosophie, Pädagogik, Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften aus 12 Ländern Lateinamerikas teil, hauptsächlich Alumni des ICALA-Netzwerks sowie ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des KAAD. Beteiligt waren auch Theologinnen des Núcleo de mujeres y teología in Guatemala sowie eine Repräsentantin des DEI – Departamento ecuménico de investigaciones.

Vorbereitet wurde die Tagung von dem Projektteam des Stipendienwerks in Osnabrück in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Juan Carlos Valverde, Escuela Ecuménica de Ciencias de la Religión, UNA, und seinen Kolleginnen und Kollegen an der Escuela Ecuménica.

Foto 1-8:   Anreise der Teilnehmergruppe von Heredia nach Limón mit Zwischenstopp in África de Guácimo, Limón,

                  zum Frühstück bei der "Asociación de Mujeres Negras"

Foto 9-20:  Fachwissenschaftliches Tagungsprogramm am 17.11.2023 in Limón, Campus des TEC

Fotos: Fachwissenschaftliches Tagungsprogramm und Kulturprogramm am 18.11.2023 bei der indigenen Gemeinschaft

          der Bribri, Amubri

Foto 1-3: Alumni-Workshop am 19.11.2023 in Heredia 

Foto 4-5: Abschlusspanel in der UNA am 20.11.2023

Gruppenfoto Teilnehmerinnen und Teilnehmer Alumni-Seminar in Costa Rica aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Deutschland, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay

Materialien XIV. Alumni-Seminar in Costa Rica

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Projektbeschreibung Alumni-Seminar Costa Rica 2023
Projektbeschreibung_Alumni-Seminar_Costa
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Tagungsprogramm Alumni-Seminar Costa Rica 2023
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Link zur Aufzeichnung des öffentlichen Panels des Alumni-Seminars in Costa Rica am 20.11.2023

 

Artikel "La Tierra está gritando...pero urge de diálogo", UNA, 18.12.2023

Copyright: UNA

XIII. Alumni-Seminar in Santiago de Chile, 13. bis 16. Oktober 2022

Im Rahmen des XIII. internationalen und interdisziplinären Alumni-Seminars fand am Donnerstag, 13. Oktober und Freitag, 14. Oktober 2022 jeweils ganztägig die wissenschaftliche Tagung zum Thema „'Der Schrei der Erde und die Enden der Welt' - theologische, philosophische und soziologische Perspektiven im Dienst einer nachhaltigen Bildung“ in Kooperation mit der theologischen und philosophischen Fakultät der Pontificia Universidad Católica de Chile (PUC) statt. Vorbereitet wurde die Tagung unter der Projektleitung von Prof. Dr. Margit Eckholt (Vorsitzende Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V.; Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück) von dem Organisationsteam in Osnabrück in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Enrique Muñoz (Vorsitzender ICALA-Beirat Santiago de Chile; Facultad de Filosofía, PUC) und seinem Team in Santiago de Chile.

 

Bei der feierlichen Eröffnung des Kongresses im Centro de Extensión, im Hauptgebäude der Pontificia Universidad Católica de Chile, waren der Rektor der PUC, Prof. Dr. Ignacio Sánchez, der Vize-Kanzler der Universität P. Dr. Tomás Scherz sowie der Dekan der philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Olof Page anwesend und richteten Grußworte aus. Ebenso nahm die Leiterin des DAAD-Büros in Santiago de Chile, Dr. Susanne Reischmann, an der Eröffnungsveranstaltung teil. Der zweite Kongresstag fand auf dem Campus San Joaquín an der theologischen Fakultät statt. Der Dekan der theologischen Fakultät, Prof. Dr. Fernando Berríos, sprach am Beginn des zweiten Veranstaltungstages ein Grußwort. 

 

Schwerpunkt der Tagung waren die Themen Integrale Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die zentrale Herausforderung internationaler Zusammenarbeit und interkultureller wissenschaftlicher Arbeit stellt die ökologische Krise dar, die zwar regional unterschiedliche Ausmaße annimmt, aber keine regionale, sondern eine globale Krise ist und im Besonderen die Länder der Nordhalbkugel in die Pflicht ruft, Verantwortung für die Zukunft der Schöpfung zu übernehmen und eigenes Handeln und Reflektieren im Dienst von Nachhaltigkeit und eines »guten Lebens« für die ganze Schöpfung in einen Transformationsprozess zu stellen. Bereits 1972 hat der Club of Rome in seinem ersten Bericht auf die »Die Grenzen des Wachstums« verwiesen, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung spricht heute von den »planetary boundaries«, Papst Franziskus hat in seinen Texten »Laudato Si‘« und »Querida Amazonia« vom »Schrei der Erde« gesprochen, der französische Philosoph Bruno Latour († 9. Okt. 2022) reflektiert genau darauf in seinem »Terrestrischen Manifest« (2017/2018).

Dies waren die Leitmotive, die den Ausgangspunkt für grundlegende theologische und ethische, aber auch sozialwissenschaftliche und pädagogische Reflexionen auf das Verhältnis von Gott – Mensch – Welt im Rahmen des Seminars darstellten und von denen ausgehend in einem interdisziplinären Diskurs Perspektiven für eine nachhaltige Bildung erschlossen wurden. An beiden Kongresstagen referierten Expertinnen und Experten sowie ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten in Vortragseinheiten zu Fragen von Schöpfung und Ökologie aus theologischer, philosophischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Nachmittags fanden jeweils Arbeitsgruppen zur fachlichen Vertiefung und Diskussion sowie Präsentation von Initiativen und Netzwerken aus dem Bereich „Integrale Ökologie“ statt. 

 

An der wissenschaftlichen Tagung nahmen insgesamt ca. 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und Lateinamerika teil, hauptsächlich ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten von ICALA der Disziplinen Theologie, Philosophie, Pädagogik, Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen von verschiedenen Universitäten in Chile sowie Universitäten und NGOs in Argentinien, Bolivien, Costa Rica, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay. Zudem nahmen eine Repräsentantin der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) teil sowie drei Studierende der Institute für katholische und evangelische Theologie der Universität Osnabrück, die über Erasmus-Plus einen Studienaufenthalt an der PUC absolvierten.  

 

Im Anschluss an die Tagung fand am Samstag, 15. Oktober und Sonntag, 16. Oktober 2022 der Workshop des Alumninetzwerkes (ICALA/DAAD) statt zur Evaluation der Alumniarbeit und Planung der weiteren Arbeit des Netzwerks. Im nächsten Jahr wird das XIV. Fortbildungsseminar zur „Integralen Ökologie“ in Kooperation mit der Escuela Ecuménica de Ciencias de la Religión an der Universidad Nacional in Costa Rica und ein weiterer Alumni-Workshop stattfinden. Die Planungen hierfür wurden beim Alumni-Workshop in Santiago de Chile gemeinsam konkretisiert.  

 

Foto 1-7: Feierliche Eröffnung des XIII. internationalen und interdisziplinären Alumni-Seminars am 13. Oktober 2022, Sala Colorada der Pontificia Universidad Católica de Chile (PUC); Sprecher/in am Rednerpult v. links: Prof. Dr. Ignacio Sánchez Díaz (Rektor PUC), P. Dr. Tomás Scherz (Vize-Großkanzler PUC), Prof. Dr.  Margit Eckholt (Vorsitzende ICALA; Universität Osnabrück), Prof. Dr. Enrique Muñoz (Vorsitzender Beirat Santiago de Chile; Fakultät für Philosophie, PUC). Fotograf: César Cortés, UC

 

Foto 8-11: Teilnehmer/innen des Alumni-Seminars, Centro de Extensión, PUC. Copyright: Edwin Claros Arispe; ICALA

 

Foto 12-15: Vorträge zweiter Kongresstag, 14. Oktober 2022, Facultad de Teología, PUC; Organisationsteam des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V. und Erasmus-Plus-Studierende der Universität Osnabrück; Copyright: ICALA

Alumni-Workshop 15. und 16. Oktober 2022, Casa de Ejercicios Francisco Javier, Santiago de Chile; Copyright: ICALA

          Alumni-Workshop 15. und 16. Oktober 2022, Casa de Ejercicios Francisco Javier, Santiago de Chile; Copyright: ICALA

Materialien XIII. Alumni-Seminar in Chile

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Programm DAAD-Alumni-Seminar Chile 2022
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Plakat DAAD-Alumni-Seminar Chile 2022
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Artikel zum XIII. Alumni-Seminar in Chile

Artikel "Margit Eckholt, destacada académica alemana, visitó la Facultad de Teología UC", PUC, 13.10.2022

 

Artikel "XIII Seminario ICALA, por una ecología integral", PUC, 15.10.2022

 

Artikel "La UC fue anfitriona del congreso internacional "El grito de la tierra y los límites del mundo", PUC, 21.10.2022

 

Videoaufzeichnungen XIII. Alumni-Seminar in Chile

Die Videoaufzeichnungen der Vorträge des XIII. Alumni-Fortbildungsseminars in Santiago de Chile können hier angesehen werden.

Die beiden Alumni-Seminare werden gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie von der Bischöflichen Aktion Adveniat. 

Gefördert durch:


Bitte beachten Sie:

Wir möchten die Alumni-Seminare sehr gerne wie geplant durchführen, jedoch halten wir uns selbstverständlich an die Vorgaben der Behörden und Ministerien im Rahmen der Corona-Pandemie, so dass die Umsetzung als digitale Veranstaltungen oder eine Absage möglich ist.


August 2018 - Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland e.V.

Festakt “1968-2018: 50 años del ICALA-Intercambio cultural-latinoamericano”, 20. August 2018, Bogotá

 

Am Nachmittag des 20. August 2018 wurde in Bogotá das 50-jährige Bestehen des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V., des Vereins zur Förderung des Austausches zwischen Lateinamerika-Deutschland – auf den Feldern von Theologie und Philosophie, aber auch benachbarter Disziplinen wie der Pädagogik oder den Sozialwissenschaften, zelebriert.

 

Das Stipendienwerk hat seit seiner Gründung im Jahr 1968 zum Ziel, die wissenschaftliche Reflexion in Lateinamerika auf den Feldern der Theologie, Philosophie und Sozial- und Kulturwissenschaften zu fördern, ausgehend von den befreienden Potentialen des christlichen Glaubens.

 

Die Präsidentin Prof. Dr. Margit Eckholt leitete in die Veranstaltung ein und moderierte das erste Panel unter der Überschrift Memoria de los 50 años del ICALA – una historia al lado de los cambios eclesiales y sociales en América Latina.

 

Der Mitgründer des Stipendienwerkes Prof. Dr. Peter Hünermann hielt den Vortrag Intercambio cultural alemán-latinoamericano: Ideas principales y motivos – un modelo de teología postconciliar. Er ist dabei auf Bernhard Welte, einen weiteren Mitgründer des Stipendienwerkes und dessen Beiträge aus den 1960er Jahren eingegangen. Bernhard Welte hat in seinem Vortrag auf dem Seminar in Río Tercero zum Thema „Auf dem Weg zu einem neuen christlichen Humanismus“ – es fand vom 9.-16. September 1973 in der Sierra von Córdoba in Argentinien statt, in den sehr bewegten Zeiten des Militärputsches in Santiago de Chile – den Grundgedanken unserer Arbeit auf wunderbare Weise ausgedrückt. Er spricht von der „Idee des internationalen Kulturaustausches“, der „Idee des interdisziplinären Austausches der Ideen … im Dienste der Kirche“, „die Idee eines nach beiden Seiten offenen Gesprächs zwischen Europa und Lateinamerika und zwischen den Teilnehmern in Europa und den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern. Ein freies Gespräch zwischen Kirche und Theologie einerseits und der Welt von heute andererseits, repräsentiert durch Philosophie und Humanwissenschaften“. Das ist die Aufgabe des Stipendienwerkes im Rahmen eines neuen Verständnisses von Entwicklungsarbeit, das vom „Prinzip der Gegenseitigkeit“ ausgeht und von dem „Gesichtspunkt, daß alle der Entwicklung bedürfen, auch wir, und daß darum alle Teilnehmer gleich geachtet sein sollen und alle sich bemühen sollen, sich gegenseitig zu ergänzen“.

 

Darauf folgte der Vortrag Cincuenta años de Intercambio: un balance académico y humano von Prof. Dr. Susana Monreal, der Präsidentin des Consejos aus Montevideo.

 

Nach einer kurzen Pause übernahm Prof. Mag. Jutta Wester de Michelini, die Präsidentin des Consejos aus Río Cuarto, die Moderation des zweiten Panels Religión y su potencial liberador para la educación y formación. Hierzu hielten Prof. Dr. Gerardo Chacón Padilla und P. Prof. Dr. Fernando Barredo Heinert SJ den Vortrag Educación y teología de la liberación con el pueblo Puruha, diócesis de Leonidas Proaño. Anschließend äußerte sich Prof. Dr. Magaretha Rolfes de Franco in ihrem Vortrag El pensamiento liberador como potencial de cambio para una educación del futuro: perspectivas y experiencias.

 

Woraufhin Prof. Dr. Dorando Michelini, Mitbegründer des Stipendienwerkes in Río Cuarto, ein paar abschließende Worte beitrug. Er ehrte hierbei Prof. Dr. Peter Hünermann für seine herausragende Arbeit. Denn dieser habe laut Michelini „mit seinem offenen und visionären Geist die Zeichen der Zeit meisterhaft interpretiert: Die von ihm schon seit Jahrzehnten vertretenen Ideen des interkulturellen Austausches und Dialogs stehen heute im Mittelpunkt vieler philosophischer, theologischer und humanwissenschaftlicher Debatten auf globaler Ebene.“ So berichtet Michelini weiter von seinen persönlichen Erfahrungen mit Prof. Dr. Hünermann: „Als Doktorand an der Universität Münster und als Tutor des Stipendienwerks Lateinamerika-Deutschland konnte ich in der Person Peter Hünermanns nicht nur einen Intellektuellen von Format erleben, der aus dem zeitgenössischen deutschen theologischen Panorama hervorragte, sondern auch einen Meister, der es verstand, das universalistische Denken mit einem einzigartigen Verständnis für die Herausforderungen der historischen Realität und der verschiedenen Einzelkulturen in Einklang zu bringen. Sein ganzes Leben lang hat er ein großes Interesse und Engagement für Lateinamerika bewahrt. Über Jahrzehnte hinweg konnte er eine Vielzahl von lateinamerikanischen Wissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlern akademisch begleiten und existentiell unterstützen.“

 

Musikalisch begleitet wurde die Jubiläumsfeier durch das Duo Pino y Cerdo, bestehed aus den Gitarristen Jhonathan Camilo Baracaldo Díaz und Andrés Mauricio Toquicá.

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Programm des Jubiläums
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Copyright Fotos Jubiläumsfeier in Bogotá: ICALA


August 2018 - XII. internationales und interdisziplinäres Seminar des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V. in Bogotá, Kolumbien

Das 12. internationale und interdisziplinäre Seminar des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA = Intercambio Cultural Alemán-Latinoamericano) mit dem Titel „1968-2018. Religion als Ressource für eine befreiende Entwicklung. 50 Jahre nach der 2. Konferenz des lateinamerikanischen Episkopats in Medellín: Kontinuitäten und Brüche“ fand vom 20. bis 23. August 2018 an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá, Kolumbien statt. Die Universität Osnabrück war hierbei Kooperationspartner und das Seminar wurde außerdem gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Das Jahr 1968 ist im europäischen Kontext mit der Studentenrevolution in Paris und anderen europäischen Universitätsstädten verbunden und ist in internationaler Perspektive, so auch im lateinamerikanischen Kontext, von vielfältigen neuen sozialen Bewegungen und Aufbrüchen geprägt. Auch für die katholische Kirche in Lateinamerika ist das Jahr 1968 ein Schlüsseljahr: Auf der 2. Generalversammlung des lateinamerikanischen Episkopats in Medellín (1968) hat sich die katholische Kirche zu einer neuen sozialen Akteurin und einer auch weit über kirchliche Kreise hinaus anerkannten Institution im Dienst sozialen Wandels, der Menschenrechte, einer gerechten und armenorientierten Entwicklung und der Friedensarbeit entwickelt. Der Erneuerungsprozess, den das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) für die katholische Kirche bedeutet hat (verbunden mit Religionsfreiheit, Menschenrechten, ökumenischem und interreligiösem Dialog, neuen Partizipationsstrukturen in der Kirche, der Bedeutung von Laien und sozialen Bewegungen usw.), wurde mit dieser Konferenz im lateinamerikanischen Kontext umgesetzt. Befreiungstheologien, -Philosophien und -Pädagogiken wurden in der Folge dieser Konferenz entwickelt und sind bis heute von Bedeutung.

 

Das Leitmotiv des internationalen Seminars war die Perspektive der „Religion als Ressource für eine befreiende Entwicklung“. In Zeiten einer neuen Präsenz der Religionen im öffentlichen Bereich hat die Erinnerung an die Konferenz von Medellín eine sehr große Bedeutung. Ihre historische Bedeutung, sowie ihre aktuelle Relevanz für eine Reflexion über das Konzept der „Entwicklung“ wurden im Rahmen dieses Seminars thematisiert. Der Fokus des Symposiums war interdisziplinär, ausgehend von einer theologischen, philosophischen, soziologischen und pädagogischen Perspektive, die den Terminus „befreiende Entwicklung“ umfasste.

 

Am Seminar nahmen etwa 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Lateinamerika und den Vereinigten Staaten teil, hauptsächlich ehemalige Stipendiaten und Stipendiatinnen von ICALA der Disziplinen Theologie, Philosophie, Pädagogik, Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften. 

 

Vor Beginn des Seminares fand am 19. und 20. August ein Alumni-Workshop statt, dessen krönender Abschluss die Jubiläumsfeier des 50-jährigen Bestehens des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V., bildete.

 

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Plakat des Seminares in Bogotá
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Programm des Seminares in Bogotá
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Juni/Juli 2017 - Internationale und interdisziplinäre Tagung in Magdeburg

Tagung "Die Zeit der Reformation aus anderem Blickwinkel. Eine lateinamerikanisch-ökumenische Perspektive" fand vom 30.06.-02.07.2017 in Magdeburg statt

 

Veranstalter: Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Johannes Meier (Universität Mainz)

 

„Ausgangspunkt des Symposiums war die historische Gleichzeitigkeit der Reformation mit der Entstehung der Kirche in Spanisch-Amerika und Brasilien. Die Erschütterung der tradierten Glaubensformen in Europa und die gleichzeitige Initiative zur Evangelisierung der Neuen Welt bilden einen Kontrast von religiösen Einstellungen und Handlungsenergien. In den vorherrschenden Germano- und Eurozentrismus des Reformationsgedenkens wurde bewusst eine andere historische Sichtweise eingeblendet.

 

Die Tagung leistete einen wissenschaftlichen Beitrag in lateinamerikanischer und ökumenischer Perspektive im Blick auf das Reformationsgedenken und erarbeitete und diskutierte das Reformationsgedenken in einer internationalen und ökumenischen Perspektive. Sie fand in Kooperation mit der Universität Osnabrück in Magdeburg statt und wurde durch die Thyssen-Stiftung gefördert.“

 

 

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Kurzbericht Tagung Magdeburg
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Programm Tagung Magdeburg
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Copyright Fotos Tagung Magdeburg: Dr. Otto Danwerth


Veranstaltungshistorie

Jahr Ort Thema Publikation
    
1973 Embalse de Río Tercero, Prov. Córdoba, Argentinien  Hacia un nuevo Humanismo   Editorial Bomun, Buenos Aires, 1974
       
1977  Lima, Peru Evangelización y Bautismo de la Cultura  
       
1981

Santiago de

Chile, Chile

Racionalidad Técnica y Cultura Latinoamericana ICALA, Tübingen Juli 1982
       
1985

Quito, Ecuador

Sociedad y Ethos  ICALA, Tübingen 1985
       
1989 Montevideo, Uruguay Enseñanza Social de la Iglesia en América Latina Editorial VERVUERT, Frankfurt 1991
       
1993 Asunción, Paraguay La Nueva Evangelización del Mundo de la Ciencia en América Latina  Editorial VERVUERT, Frankfurt 1995
       
1997 Cochabamba, Bolivien  La Juventud Latinoamericana en los Procesos de Globalización  Editorial Eudeba/FLACSO Buenos Aires 1998; deutsche Ausgabe: "Option für die Jugend". Die lateinamerikanische Jugend im Sog der Globalisierungsprozesse, Don Bosco Verlag, München 1998
       
 2001 Mexiko, Stadt   Formar-Educar-Aprender  Editorial TEMAS, Buenos Aires 
       
 2005 Río Cuarto, Argentinien 
El trabajo y el futuro del hombre. Reflexiones sobre la crisis actual y perspectivas desde la encíclica Laborem Exercens
Editorial San Pablo, Buenos Aires 2006
       
2007 Lima, Peru Ciudadanía, Democracia y Derechos Humanos. Transformación de las élites políticas latinoamericanas. Reflexiones en Vista a la conmemoración del Bicentenario de la Independencia Editorial Abya-Yala, Quito 2009
       
2008

Córdoba, 

Argentinien

Ciudadanía desde la Perspectiva de Género. Pasado, Presente, mirada hacia el Futuro.  Editorial Abya-Yala, Quito 2010
       
2009 Quito, Ecuador Ciudadanía y memoria - Construcción de la Ciudadanía. Logros, límites y perspectivas en vista a la conmemoración del Bicentenario de la Independencia Editorial Abya-Yala, Quito 2012
       
2013

Mexiko-Stadt,

Mexiko 

Die Großstädte in Lateinamerika und die aktuellen sozialen, kulturellen und religiösen Transformationsprozesse Editorial Grünewald, Ostfildern 2014
       
2015

Cochabamba,

Bolivien

La Interculturalidad, un desafío actual de alcance internacional   
       
2018

Bogotá, 

Kolumbien 

1968-2018. Religion als Ressource für eine befreiende Entwicklung. 50 Jahre nach der 2. Konferenz des lateinamerikanischen Episkopats in Medellín: Kontinuitäten und Brüche  Editorial Grünewald, Ostfildern 2019
       
2022

Santiago de Chile, 

Chile

"Der Schrei der Erde und die Enden der Welt" -  theologische, philosophische und soziologische Perspektiven im Dienst einer nachhaltigen Bildung  
       
2023

San José,

Costa Rica 

"Der Schrei der Erde und die Enden der Welt" - ökofeministische, indigene und dekoloniale Perspektiven einer "integralen Ökologie"